Über mich: Ich bin in Hamburg geboren und hegte schon seit frühster Kindheit den Wunsch einen Hund zu besitzen. Mit mehr oder weniger nachvollziehbaren Argumenten, dass eine Stadt kein besonders geeigneter Lebensort für einen Hund ist, zogen meine Eltern die Erfüllung dieses Wunsches bis zu meinem elften Lebensjahr hinaus. Dann kam Toxy, ein Pudel, der sich in unserer Wohnung und unserem Stadtteil wohlfühlte. Schließlich begleitete er mich ja auch überall hin.
Später absolvierte ich eine Ausbildung als staatlich geprüfte Tierpflegerin.
Nach Abschluss meiner Ausbildung zog ich mit meinem jetzigen Mann aufs Land in der Nähe Hamburgs. Hier gründeten wir unsere Familie und bauten einen kleinen Pferdehof für uns selbst und Kinder aus der Großstadt auf. Nachdem Toxy gestorben war suchten wir nach einem geeigneten Pferdebegleithund. Es wurde eine Border Collie Hündin, mit ihr hatte ich 2 Würfe. Später kam noch ein Dackel hinzu, dem wir immer einen Platz auf unserer Kutsche gaben.
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Da Hamburg sich mehr und mehr ausbreitete und unsere Pferdewiesen zu Bauland wurden, zogen wir mit unserer Familie, zu der jetzt drei Söhne gehörten nach Niedersachsen ins Wendland. Hier gibt es nicht nur unendlich viele Reit- und Fahrwege sondern auch Platz für Mensch und Tier. Mein großer Sohn folgte seiner Berufung und eröffnete eine Wanderschäferei und meine Vorstellung, dass zwei Hunde besser als einer ist, konnte ich nun in die Tat umsetzen. Zur Wahl standen Hunde, die über wenig oder gut kontrollierbaren *Jagdtrieb* verfügen, die problemlos unsere Kutschfahrten begleiten und sich mit den Hüte- und Herdenschutzhunden meines Sohnes vertragen. Da sie bei uns im Haus leben, sollten sie eine mittlere Größe haben und pflegeleicht sein. Entschieden habe ich mich für Kurzhaarcollies. Das war eine gute Wahl! Sie begleiten uns problemlos und mit viel Freude bei unseren Hofarbeiten, Kutsch- und Fahrradtouren. Bei jedem Wetter animieren sie uns mit ihnen spazieren zu gehen. Besonders toll finden sie es wenn wir unterwegs Such und Dummy Spiele anbieten oder die Kinder sich im Wald verstecken und gefunden werden wollen.
Ich habe mich beruflich und privat sehr viel mit Hundehaltung auseinandergesetzt. Viele Bücher gelesen und unterschiedlichste Hundehalter kennengelernt. Da ist es kein Wunder, dass das Thema Kommunikation zwischen Hunden und ihren Besitzern mich besonders interessiert. Dieses Thema wird zurzeit stark beforscht und es gibt interessante Bücher hierüber. Aber das meiste lernt man bekanntlich aus der Praxis und die haben wir durch die vielseitige Beschäftigung mit unseren Hunden.

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